Archiv für Juli 2013

Ein paar Gedanken zu Geschlecht

Geschlecht – was ist das?
Die meisten würden mir jetzt sagen das ich zwischen meine Beine schauen soll und das würde es beantworten.
Toll! „Hey, du hast nen Schwanz, du bist ein Mann! Benimm dich auch so!“ Das bedeutet das.
Aber was bedeutet es ein Mann zu sein?

Mann zu sein bedeutet Arschloch zu sein. Ob Mann es will oder nicht. Als Mann darf ich in dieser Gesellschaft Frauen an den Arsch packen, anmachen, rummackern und dieses scheiß Verhalten wird dann oftmals auch noch von anderen Männern bejubelt – zumindest aber von den meisten tolleriert.
Wenn mal wer was dagegen sagt ist Mensch direkt wieder ein Spielverderber oder „es war ja nicht so gemeint“.
Fuck YOU! Is mir scheiß egal ob es nciht so gemeint war oder nciht. ICH FÜHL MCIH DAMIT SCHEIßE WENN DU HERUMMACKERST/MICH ANTATSCHST/IRGEN NEN ANDEREN SCHEIß MACHST.
Und an euch Männer da draußen: Zieht euch mal ein Kleid/einen Rock an und geht Nachts alleine durch die Straßen. Wenn ihr nicht gerade ein Schrank seit versteht ihr was ich meine – Furcht, Angst… und das nur weil euch eine Männergruppe entgegen kommt.
Muss denn so etwas sein? Warum müssen Frauen Angst haben und Männer dürfen sich als Arschloch benehmen?

Aus diesen und mehr Gründen möchte ich kein Mann mehr sein. Ich möchte nciht Arschloch sein. Ich möchte nciht der Grund sein warum andere Menschen Nachts angst haben alleine auf die Straße zu gehen. Ich möchte nicht mein angeborenes Geschlecht als Ausrede für beschissenes Benehmen benutzen. Ich möchte ich sein können, ohne Vorurteile und ohne Geschlecht.
Ich möchte eine Frau sein können wenn ich das Bedürfnis dazu habe und ein Mann. Oder einfach nichts von beidem.

feministische Grüße,
eine schwarze Katze

Bin wieder da!

Hallo Ihr lieben Menschen da draußen,

Ich weiß nicht wer meinen Blog liest, und wie viele. Aber ab jetzt versuche ich noch mal regelmäßiger was zu posten.

Tjaaa… ich habe echt lange nichts mehr geschrieben. Und in der Zeit ist viel passiert.
Von einigem werde ich in den nächsten Wochen oder Monaten, je nach dem ob ich Zeit habe oder nicht.
Und eine kleine Zusammenfassung möchte ich mal hier abgeben:

Zwischendrinn gab es noch diverse Blockaden um das AKW-Grohnde herum bei dem MOX 2 Transport (ich war irgendwo dabei), Am AKW haben sich Menschen angekettet, in Göttingen sind Leute auf Bäume geklettert, ich habe klettern gelernt, neue spannende Menschen sind in mein Leben gekommen und andere sind gegangen. Schlechte Erfahrungen mit Drogen hab ich auch gemacht. Was mein Geschlecht angeht bin ich mir sicher nicht das sein zu wollen als was ich geboren/sozialisiert wurde – eine politische Entscheidung. Doch dazu später mehr,

Dienstag geht es auf Radtour – ab ins Münsterland zum AntiAtomCamp und davor noch zum Klettertraining. Und das beste: Ich fahre nicht alleine. Einer meiner besten Freunde kommt mit mir mit – da freue ich mich jetzt schon total drauf. Mein Rad hab ich die letzten Tage repariert, das Gepäck ist soweit gepackt (bis auf ein paar Klamotten).

So long,
eine schwarze Katze