Archiv für August 2013

Mein Beitrag zu Deutschland

Mein Beitrag zu Deutschland ist Hass.

„Warum?“, werden sich jetzt vielleicht einige Fragen, „Deutschland ist doch schön. Wir haben Demokratie, Meinungsfreiheit so wie Religionsfreiheit. Ist doch alles super hier. Und die Landschaft ist auch noch schön.“

Jop, stimmt. Wir haben eine repräsentative Demokratie. Das bedeutet das wir die, die uns Gesetze und Regeln aufdiktieren wählen. Das bedeutet in keinem Falle das wir selber etwas machen dürfen. Demokratie ist und bleibt wenn ich Nazis Blockiere, denn das ist dann die Gewalt die vom Volke ausgeht. Aber Volk ist eh wieder so ein seltsamer Begriff, weil die Nazis finden den ja auch ganz toll. Genau wie Patriotismus. Denn das tolle am patriotismus ist ja, das ich voll stolz darauf sein kann in diesem Land zufällig geboren worden zu sein und nicht in dem nebenan. Das ist als würde meine Blume auf der Fensterbank sagen “ Ich bin so froh in diesem Blumentopf aufgewachsen zu sein und nicht in dem neben mir“. Der übrigens Baugleich ist und die selbe Zuwendung von mir bekommt.
Patriotismus baut Schranken und Mauern auf in den Köpfen. Er sorgt dafür das wir uns alle als etwas großes, tolles sehen. Denn WIR gewinnen ja gewiss die WM. Moment, wir? Nee, die paar Leutchen da die im Deutschlandtrikot auf dem Rasen bolzen. Aber weil die ja Deutschland sind gewinnen wir auch, weil wir sind ja auch Deutschland. Und wenn wir nicht gewinnen, dann sind es die anderen die doof sind weil sie uns nicht gewinnen lassen haben. „Die Türken“, oder „die Spanier“ zum Beispiel. Die ja alle da zugeschaut haben wie Deutschland von „Ihrer Mannschaft“ zum Verlierer gemacht wurde.
Hey, warum könnt ihr euch nicht das einfach als Fußballspiel anschauen, es schön finden wenn eine Mannschaft gewinnt und euch mit den Verlierern Solidarisieren? Warum muss so etwas immer auf ein Land gepusht werden?
„Wir“ sind nicht Exportmeister. Das ist die Industrie. Aber dank Patriotismus ist selbst die Harz4-Empfängerin die von allen unterdrückt wird eine Gewinnerin. Ist doch voll toll, oder?
Ach ja, eine Institution wie der Staat Deutschland kann übrigens ganz einfach Menschen, die er als unpassend empfindet (zum Beispiel „die bößen, kriminellen Ausländer), abschieben. Das endet dann oft für die betroffenen in Diskriminierung, Todesangst und sozialer Unsicherheit.
Ich habe miterlebt wie Menschen, die seit 21 Jahren in Deutschland Leben (und 22 Jahre alt sind) abgeschoben werden. Weil sie sich nicht angepasst haben. Weil sie die Schule nicht in dem vorgesehenen Zeitraum absolvierrt haben. Weil sie nicht integriert waren.
Hey, aber in einem Land, in dem sie nie waren, in dem sie die Sprache nicht können, in dem sie keinen Menschen kennen, da sind sie Integrierter?
Ach ne, is ja egal. Lass mal abschieben. Passt ja nicht in unser schönes, westliches, weißes und patriachales Weltbild.

Und überhaupt… Nazis dürfen ihr Gedankengut verbreiten, die Polizei beschützt sie und das wird dann mit „Meinungsfreiheit“ und „das muss eine Demokratie aushalten“ begründet.
Wo bitte muss eine Demokratie solche INTOLERANZ aushalten? Eine Demokratie sollte tolerant sein.
Wenn nun aber so etwas wie „Ausländer raus“ oder „Deutschland den Deutschen (und den fleissigen, angepassten Ausländern)“ toleriert wird ist das ein tolerieren von Intoleranz. Damit wird dann die*der das toleriert indirekt intolerant, weil sie*er einfach intolerantes Verhalten in Kauf nimmt. So zum Beispiel das Menschen in den Tod abgeschoben werden, Nazis morden und Frauen dafür, dass sie Frauen sind, diskriminiert werden.

Nun, zu guter letzt noch einmal die weisen Worte eines Menschen die mein Leben sehr geprägt haben:
„Deutschland muss sterben, damit wir leben können.“

deutschlandfeindliche Grüße,
eine schwarze Katze.

Anmerkung: Ab und zu wird in diesem Text das Stilmittel der Übertreibung/der Ironie benutzt so wie Argumente der zu kritisierenden Seite dargestellt. Bei Unverständniss einzelner Textstellen oder des Textes fragt einfach und bezeichnet mich nicht sofort als Nazi ;-)

Ein paar Worte zu einem Antideutschen Hipster

Hallo Welt,
Ich dachte mir ich schreibe noch mal was zu einem Thema welches mich aktuell beschäftigt.
Und zwar werde ich gerne mal als „Antideutsch“ und/oder Hipster betitelt. Was soll ich jetzt dazu sagen? Ein „Ja, das stimmt!“ oder ein „Nein, wie kommt ihr auf den Unsinn?“?
Nö, find ich nicht gut weil beides irgendwie nicht zutrifft.

Also, erst mal zu dem einfacheren: Dem Hipster.
Dazu erst mal mein Verständnis von Hipstersein: Als Hipster besitzzt Mensch einen eigenen, individuellen Kleidungsstil der im großen und ganzen auf Jutebeuteltragen, große (Hornsonnen-)Brille, eine Mütze und irgendwie total „hippe“ Klamotten herausläuft und natürlich Unpolitisch sein.
Hmm… also was die Klamotten betrifft: Ich hab irgendwie ab und an den Stil. Weil er mir gefällt und ich irgendwie finde das er zu mir passt.
Was das unpolitische angeht: Nein! Ich bin sehr politisch (wie Mensch manchmal lesen kann) und finde das auch gut so.
Also: Mein (Kleidungs)Stil ist vielleicht Hipster, ich bin es aber nicht.

Nun zu dem Antideutschen:
Hier wird es etwas schwerer, denn was ist Antideutsch?
Ich hab da mal einen Text zu gelesen und ich bekomme natürlich Szenegelaber mit, unterhalte mich mit Menschen und mache mir so meine Gedanken.
Es gibt ein paar Punkte die ich für Anti-D’s definieren würde.
Ein*e Anti-D ist meiner Auffassung nach uneingeschränkt Solidarisch mit Israel und den U.S.A.. Des weiteren wird alles was nicht „Westlich“ ist verteufelt. Kriege sind gut da sie für Fortschritt sorgen… und so Kram halt.
Dinge bei denen ich sage: MOMENT MAL! Ihr wollt mich mit so einer Ideologie in einen Topf werfen?
Nein, bitte nicht! Denn ich finde die Politik der USA total scheiße. Die Politik von Israel finde ich auch nciht unbedingt gut, sehe aber in dem Staat eine wichtige Funktion und befinde Israel deshalb als notwendig. Außerdem kann Mensch mit dem Thema Israel Nazis und Antisemit*Innen Ärgern ;-)
Zum Thema Krieg: Ich finde Krieg scheiße! Ja, is so. Im Krieg sterben Menschen, die Umwelt nimmt Schäden, Wissen geht verloren, zwei Seiten hassen sich und oft findet er aufgrund von ziemlich dämlichen Ideologien statt („Mein Gott ist toller als deiner“ oder „Bin ich froh in diesem Blumentopf/Staat groß geworden zu sein und nicht in deinem“).

Also: Ich bin weder ein Anti-D noch ein Hipster. Ich bin einfach ich und ich gehe meinen Weg in dieser großen weiten Welt. Und wenn ich dabei Hipster Klamotten trage und eine Israelfahne an der Wand habe dann ist das halt so.

bunte Grüße in die Welt,
eine kleine schwarze Katze