Politik im Alltag oder: Das fehlen von Konversationsgegenständen

Hallo an alle,

Gestern war ich auf einem Geburtstag eingeladen – es wahr sehr schön, und trotzdem ist mir etwas aufgefallen das mich zum Nachdenken gebracht hat.

Neben mir wahren diverse Freund*Innen von besagtem „Geburtstagskind“ da, bei denen es auch einige Überschneidungen zu meinem Freund*Innenkreis gibt.
Eines der Themen über die ich mich mit den Menschen dort super unterhalten konnte war das allgegenwärtige Rollenspiel, das andere Politik. Das wir uns über etwas anderes unterhalten haben, außer dann vielleicht mal kurz Essen und Trinken oder über die noch ausbleibenden Gäste kann ich mich nicht groß erinnern.

Die Frage die ich mir stelle: Ist es nun negativ das wir nur Politik und Rollenspiel als Gesprächsthemen haben?
Ich würde diese Frage mit einem Nein beantworten, denn ich denke andere „Gruppen“ oder „Personenkreise“ haben, genau wie wir, so gut wie immer eine eingeschränkte Wahl an Themen die sie diskutieren/bereden. So geht es bei vielen denke ich mal um (Bundesliga-)Fußball, Modetipps, aktuelle TV-Sendungen, Filme und Videospiele so wie Tratsch und Klatsch. Oder halt auch mal gerne über die letzte Party.

Vielen Menschen erscheinen unsere Gesprächsthemen vermutlich abschreckend, geht es doch immer darum was wieder wo passiert ist, wer was erlebt hat und das ganze in einer feministisch- antifaschistischen Perspektive zu bewerten.
Ich denke das es uns einfach hilft uns weiter zu emanzipieren, selbst zu hinterfragen und reflektieren und irgendwie dann doch ein besseres Gesprächsthema ist als „Hast du gesehen was B-Promi XY wieder ekliges gegessen hat im Dschungelcamp?“.

Soweit von mir,
Ich wünsche euch allen noch ein schönes verlängertes Wochenende mit dem Lattenjup,

eine schwarze Katze


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